Wissenschaftliche Begleitung

Open MINT Labs wird während der gesamten Projektlaufzeit wissenschaftlich begleitet und durch eine formative Evaluation unterstützt.

Ein Schwerpunkt dabei sind Genderaspekte der Implementierung virtueller Labore. Grundsätzlich ist die Anwendung von Blended Learning-Konzepten ‑ beispielsweise im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Studium und Familie ‑ dazu geeignet, geschlechtsspezifische Benachteiligungen zu mindern. Gleichzeitig ist allerdings aus der Forschung bekannt, dass virtuelle Lernumgebungen einen geschlechtsspezifisch selektierenden Charakter haben.

Zudem widmet sich die wissenschaftliche Begleitung Fragen der Wirkungen des Projekts auf das Interesse für natur- und ingenieurwissenschaftliche Themenfelder, entsprechende Studienwahlentscheidungen von Schülerinnen und Schülern sowie Wirkungen auf das Studierverhalten.

Im Hinblick auf die Umsetzung des Blended Learning Lab-Konzepts kommt vor allem der hochschuldidaktischen Ausrichtung besonderes Gewicht zu. Wesentlich erscheint hierbei, ob und wie durch die Einrichtung der virtuellen Labore der durch den Bologna-Prozess geforderte „Shift from Teaching to Learning“ angemessen umgesetzt werden kann.